Verteidigung

Gemeinsam Handlungsfähigkeit stärken

Digitale Souveränität bedeutet für Sicherheits- und Verteidigungsorganisationen mehr als ein strategisches Ziel: die Fähigkeit, eigene Daten, Systeme und Technologien selbstbestimmt zu nutzen und zu kontrollieren, ohne von externen Abhängigkeiten eingeschränkt zu werden. Wer hier Verantwortung trägt, muss bestehende Prozesse, Daten und Systeme sicher, effizient und nutzerfreundlich in digitale Strukturen überführen, ohne dabei bei Datenschutz oder IT-Sicherheit Kompromisse einzugehen.

Im Verteidigungskontext heißt Digitalisierung vor allem eines: die Konvergenz von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT). Daten aus operativen Systemen werden mit IT-Systemen verknüpft, um Prozesse zu automatisieren, vorausschauende Wartung zu ermöglichen und eine durchgängige Vernetzung von Betrieb und Führung zu schaffen. Mit dieser Vernetzung wächst zugleich die Angriffsfläche, denn vormals getrennte Systeme sind nun verbunden und müssen entsprechend geschützt werden.

Diese Konvergenz bringt konkrete Anforderungen mit sich:

Datenfusion:

Produktions- und Sensordaten (OT) mit Unternehmens- und Analysedaten (IT) zu verknüpfen, ermöglicht eine umfassende Auswertung.

Automatisierung und Effizienz:

Vernetzte Systeme optimieren Betriebsabläufe und ermöglichen vorausschauende Wartung.

Cybersicherheit:

Die Integration von IT und OT erhöht die Angriffsfläche und erfordert Schutzkonzepte für beide Welten.

Echtzeit-Transparenz:

Durchgängige Einblicke von der Maschinen- bis zur Managementebene.

Datenschutz und IT-Sicherheit:

Schutz sensibler Informationen vor Cyberangriffen.

Systemintegration:

Die Verknüpfung von IT und OT sowie alter und neuer Technologien.

Datenqualität und -management:

Zuverlässige, nutzbare Daten als Grundlage jeder Vernetzung.

Kultureller Wandel:

Angepasste Organisationen, Abläufe und Arbeitsweisen.

Wie sieht das in der Praxis aus? Unsere Referenzen zeigen ausgewählte Projekte, Herausforderungen und Lösungen aus der Verteidigung.