Digitale Souveränität bedeutet für Sicherheits- und Verteidigungsorganisationen mehr als ein strategisches Ziel: die Fähigkeit, eigene Daten, Systeme und Technologien selbstbestimmt zu nutzen und zu kontrollieren, ohne von externen Abhängigkeiten eingeschränkt zu werden. Wer hier Verantwortung trägt, muss bestehende Prozesse, Daten und Systeme sicher, effizient und nutzerfreundlich in digitale Strukturen überführen, ohne dabei bei Datenschutz oder IT-Sicherheit Kompromisse einzugehen.
Im Verteidigungskontext heißt Digitalisierung vor allem eines: die Konvergenz von Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT). Daten aus operativen Systemen werden mit IT-Systemen verknüpft, um Prozesse zu automatisieren, vorausschauende Wartung zu ermöglichen und eine durchgängige Vernetzung von Betrieb und Führung zu schaffen. Mit dieser Vernetzung wächst zugleich die Angriffsfläche, denn vormals getrennte Systeme sind nun verbunden und müssen entsprechend geschützt werden.
Wie sieht das in der Praxis aus? Unsere Referenzen zeigen ausgewählte Projekte, Herausforderungen und Lösungen aus der Verteidigung.